Verwendung:
Der Beagle wird in England seit 500 Jahren speziell für die Meutejagd auf Hasen verwendet und gehört zu der Familie der Bracken.
Bei uns gern als kleiner, vielseitiger Jagdgebrauchshund verwendet, wird er allerdings- durch seine freundliche Art und fast grenzenloser Kinderliebe- bevorzugt als Familienhund gezüchtet.
Allgemeines Erscheinungsbild:
Kleine kompakte Form, mit starken Knochen und viel Muskeln, ohne grob zu wirken.
Wesen & Charakter:
Der Beagle zeichnet sich aus durch seine ausgezeichnete Nase und seinen ebenso ausgezeichneten Appetit. Durch seine Meutehundvergangenheit ist er bestens sozialisiert, unerschrocken, ausdauernd und frei von Agressivität, was ihn besonders als Familienhund qualifiziert.
Er ist ausgesprochen selbstsicher und nennt ein beträchtliches Maß an Dickköpfigkeit sein Eigen. Auch besitzt der Beagle ein Fröhliches, sanftes Wesen, ist immer gut gelaunt und ringt auch dem vergrämtesten Menschen stets ein Lächeln ab.
Nicht zu vergessen ist aber- VOR DER ANSCHAFFUNG- dass der Jagdtrieb sein größter Instinkt ist. Jeder Spur die sich ihm bietet wird er auch freudig folgen.
Als überaus intelligenter Hund begreift er schnell was man ihm sagen will, empfindet aber nur allzu oft seinen Weg als den Besseren und wird auch versuchen diesen durchzusetzen. Eine bedingungslos konsequente Erziehung ist daher unumgänglich.
Farbe/n:
Außer leberfarben, da die Erblindungsrate sehr hoch ist, ist jede für 'Hounds' typische Farbe anerkannt. Am weitesten verbreitet finden wir den Beagle in tricolor- Braune und schwarze Platten auf weißem Grund.
Auch zweifarbig- rot auf weiß- ist recht beliebt.
Der Kopf sollte hell und von freundlichem Ausdruck sein, mit großen, braunen, sanften Augen.
Ganz wichtig ist seine weiße Rutenspitze, die ihn auch in hohem Gras immer wieder finden läßt.
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