Verwendung:
Der Berger Picard stammt aus der nordfranzösischen Region "Picardie". Er ist einer der ältesten und zugleich unbekanntesten Hirtenhunderassen. Bis in das 16. Jahrhundert gehen die Aufzeichnungen zurück, in denen der Picard als eigener Hütehundeschlag geführt wurde. Die ursprünglich als Arbeitshunde gehaltenen Picards wurden erstmals um die Jahrhundertwende auf Ausstellungen präsentiert. Sie haben sich als Wach-Treibhunde bei Rinderherden bestens bewährt.
Allgemeines Erscheinungsbild:
Mittelgroße Statur, gut bemuskelt. Das Fell ist hart, ca. 6 cm lang und sollte zwischen den Fingern "knirschen".
Die Ohren sind unkupiert und stehend.
Wesen & Charakter:
Der Picard ist ein menschenfreundlicher, aussergewöhnlich kinderlieber Hund. Ähnlich den Herdenschutzhunden, begegnet er Fremden vorsichtig, ja sogar etwas zurückhaltend. Ist der Kontakt aber erstmal hergestellt, zeigt sich der Picard von seiner "besten Seite". Er ist ein intelligenter, aber aufgrund seiner Eigenwilligkeit, nicht immer bereitwillig lernender Zeitgenosse.
Bei seiner Erziehung benötigt man, wie auch beim Mastin de los Pirineos, eine Menge Humor, Geduld und Ausdauer. Er darf nicht mit harter Hand, aber dennoch konsequent, ausgebildet werden. Picards werden als Schutzhunde, im Rettungsdienst und als Therapiehunde für Behinderte eingesetzt.
Farbe/n:
Die Fellfarben variieren von Fauve über Charbonne bis hin zu Gris-Roux, Gris-Bleu, Gris.
Sonstige Rassebezeichnungen:
Berger de Picardie
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