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Endlich Sommer. Zeit, um mit dem geliebten Vierbeiner auf Tour zu gehen. Doch Vorsicht: "Sobald sich das Thermometer jenseits der 25-Grad-Grenze einpendelt und die Sonne erbarmungslos niederbrennt, kann dies für Hund, Katze sowie Meerschweinchen & Co. zur ernsten Gefahr werden", warnt der "Bundesverband Praktizierender Tierärzte" (bpt).
Nun leiden besonders jene mit langem und dunklem Fell. Vor allem natürlich dann, wenn sie - aufgrund ihrer Herkunft -, für eisige Temperaturen, nicht jedoch ein Leben in unseren Breite ausgerüstet sind. Tatsächlich müssen wir davon ausgehen, dass sich Huskys oder der zottelige Neufundländer, aber auch die Norwegische Waldkatze nun hundeelend und alles andere als "pudel-wohl" fühlen!
Freilich kann große Wärme oder ein Hitzestau für alle (!) zur Gefahr werden: "Fehlt ein kühleres Schattenplätzchen, ist die Frischluftzufuhr oder auch das Trinkwasserangebot nicht ausreichend, entsteht in den kleinen Tierkörpern ein Wärmestau, der dann schnell die Symptome eines Hitzschlags nach sich zieht", mahnen die Experten des bpt.
Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln gelten als Alarmsignale. Am besten, man bringt den Vierbeiner in den Schatten, besser noch in einen wohl temperierten (Keller)Raum und kühlt den Körper vorsichtig (!) mit nassen Tüchern.
Bei Krämpfen, Atemnot oder gar Bewusstlosigkeit besteht akute Lebensgefahr, und das Tier muss sofort in die Klinik oder eine Praxis transportiert werden
Gefährdet sind vor allem ältere oder herzkreislaufkranke Tiere, zudem Hunde mit einem verkürzten Gesichtsschädel wie Boxer oder Bulldoggen, die weder für hohe Temperaturen noch zum "Hochleistungssportler" berufen sind. Hier gilt es, nicht nur im Sommer, größere Anstrengungen zu vermeiden!
Auch trächtige oder junge Tiere sollten bei großer Hitze besonders geschont werden.
Doch auch für scheinbar Kerngesunde gilt: Körperliche Aktivitäten müssen nun auf die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden - das dient dann im Übrigen auch der Gesundheit ihrer Besitzer.
Auch Kaninchen, Meerschweinchen oder Ziervögel werden immer wieder zu Hitzeopfern, wenn ihre Käfige - gar hinter der Fensterscheibe (!) -, zu großer Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Auch hier helfen ein schattiges Plätzchen, kühle Tücher oder Kälteakkus, die man im Gefrierschrank herunter kühlt und dann in Nähe des Käfigs plaziert ...
Frisches Trinkwasser ist nun natürlich ein Muss - im Alltag ebenso wie bei der Urlaubsfahrt, wo wir stets eine Wasserflasche für "Bello" dabei haben.
Natürlich werden wir den Vierbeiner nun niemals im (gar geschlossenen!) Auto allein lassen, andererseits aber auch dafür Sorge tragen, dass das Tier nicht Zugluft und dem Fahrtwind (Cabrio) ausgesetzt ist. Denn sonst droht eine Bindehautentzündung!
Übrigens können auch Tiere einen Sonnenbrand bekommen. Gefährdet sind hier nicht allein Nackthunde, sondern sämtliche Rassen mit einem hellen und/oder kürzeren Fell. Besonders im Nasen- und Ohrenbereich können sich hier böse Verbrennungen einstellen.
Das gilt im Übrigen auch für Pferde - besonders Schimmel und Schecken -, die man vorsorglich mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremt.
Helle Hunde leiden im Sommer zwar weniger als ihre dunkel- und langhaarigen "Kollegen", können dafür jedoch leicht(er) einen Sonnenbrand bekommen!
Im Sommer ist ausreichend Frischwasser ein Muss. Gerade bei Kaninchen, die besonders hitzeempfindlich sind!
Selbst Sonnenanbeter wie Schildkröten brauchen ein schattiges Plätzchen als Rückzugsort!
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