Sommerzeit ist Urlaubszeit und mit ihr kommt hoffentlich die schönste Zeit des Jahres. Für Hunde und Halter gilt das ganz genauso. Wer mit seinem Hund in den Urlaub starten möchte, ist gut beraten, sich über mögliche Krankheiten und deren Gefahren zu informieren. Diese können von Land zu Land und von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sein.
Die verschiedenen Krankheiten haben unterschiedliche Symptome und die Maßnahmen zur Vorbeugung unterscheiden sich häufig ebenfalls. Bei einem Besuch beim Tierarzt vor Antritt der Reise erhält man die nötigen Informationen und manche vorbeugende Maßnahme kann dann auch schon vorgenommen werden.
In der West- und Südschweiz zum Beispiel kommt häufig die Babesiose vor, aber auch in Mittelmeerländern, den Tropen und Ungarn. Diese Krankheit wird durch Zecken übertragen und kann unter Umständen tödlich verlaufen. Besonders auffällige Symptome wie Atemnot, Schwäche, Kreislaufstörungen und Fieber lassen eine Infektion vermuten. Vorbeugend kann der Hund gegen Zecken vor Reiseantritt behandelt werden. Und ins Reisegepäck gehört ein Zeckenmittel. Am besten ist, man lässt den Hund zwei bis drei Monate vor dem Urlaub gegen dieses Krankheit impfen.
Eine ebenfalls möglicherweise tödlich verlaufende Krankheit ist die Leishmaniose. Man nennt sich auch Blutparasitenkrankheit. Sie kommt meistens in Mittelmeerregionen, am Genfer See, in der Normandie und in Paris vor. Sie wird durch kleine Fliegen übertragen und typische Symptome sind unter anderem. Ekzeme, Schuppen, Haarausfall und Abmagerung. Tückischerweise kann es Monate oder sogar Jahre dauern, bis die Krankheit ausbricht. Zur Vorbeugung hilft ein Spray gegen Fliegen. Außerdem ist es wichtig, eventuelle Hautwunden desinfizieren, zu reinigen und eventuell abzudecken.
