Seit genau 10 Jahren widme ich mich der Zucht dieser tollen Naturburschen. Diese herrliche Rasse gibt es schon seit 6000 .v. Chr. und übersetzt bedeutet dieser Name einfach “Kleiner Hund ” .Er ist ein japanischer Urhund mit markanten Gesichtsausdruck. Früher wurden sie ursprünglich und vorwiegend zur Jagd auf Kleinwild, aber auch zum stellen von Bären und Wildschweinen eingesetzt. Das zeigt heute noch wieviel Mut und welches Kämpferherz in diesen unverfälschten Hund schlägt.
Wenn er etwas will,versucht er es unbedingt durchzusetzen und vergisst dabei seine geringe Körpergröße und meint er sei ein Akita Inu (seine großen Verwandten ).
Seine Schulterhöhe beträgt cm bei Hündinnen und 40 cm bei Rüden.Dabei wird eine Abweichung von +/- 1.5 cm toleriert. Übrigens kam der erste Shiba Inu erst 1985 aus Schweden nach Deutschland.
Das derzeitige Kaiserehepaar in Japan hält sich selbst zwei Shibas.1937 wurde der Shiba Inu zum Nationalgut Japans erklärt.
Seine Farbensind rot, rot-sesam, sesam, schwarz-sesam und black and tan. Es gibt auch weiße und cremfarbenen Shiba Inus, anfangs hier in Deutschland verpönt, finden sie aber als sogenannte “Glücksbringer ” immer mehr Liebhaber. Definition der Farbe sesam: gleichmäßige Mischung von weißen und schwarzen Haaren, schwarz-sesam: mehr schwarze als rote Haare, rot-sesam: Grundfarbe rot, Mischung mit schwarzen Haaren, Alle Farben müssen “Urajiro” aufweisen (bedeudet weißliches Haar am Fang und an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an den Innenseiten der Gliedmaßen)
Der Zauber der vom Shiba Inu ausgeht kann man kaum mit Worten beschreiben. Er ist bemerkenswert japanisch vollkommen, genauso wie ein bis zur Vollkommenheit geformter Bonsai-Baum. Kurzum ein japanisches Meisterwerk.
Drei Dinge sind in Ihm vereint “Kann-i” bedeutet (“beseelter Mut” oder “geistiger Scharfsinn”), “Ryosei” (heißt gutes, treues Wesen ), “Soboku” (Bescheidenheit, Freundlichkeit und rasseeigne Würde). Der Shiba Inu ist eine gesunde und robuste Rasse und stellt wenig Anforderung an seine Ernährung.
Er ist ein Urhund der überleben konnte, ohne großartig vom Menschen verändert zu werden. Alle Shiba Inus entstammen ursprünglich aus den gebirgigen Landstrichen Japans, in denen sie den kältesten Wintern mühelos die Stirn bieten. Im Freiland gehalten entwickeln sie ein besonders prächtiges Fell mit schier undurchdringlicher Unterwolle.
Ser Shiba Inu hat keinen Eigengeruch und putzt sich sich selbst wie eine Katze, genauso schnell wird er stubenrein und passt wunderbar in jede Wohnung ,wenn er ordentlich ausgeführt wird. Seine Anpassungsfähigkeit ist fast schon berüchtigt. Ein Beispiel… ein älteres Ehepaar läuft gemütlich durch die Stadt, diszipliniert und genau so gemütlich läuft ein kleiner Hund neben ihnen… ein Jogger dreht Wahnsinnsrunden, eisern und mit Begeisterung läuft ein kleiner Hund neben ihm ein kleiner Hund… Beide so verschieden und alles ein SHIBA INU.
In seiner Erziehung ist er ein überaus sensibler Hund,Konsequenz ist das A und O !!! Man sagt: was ein Shiba nicht liebt akzeptiert er nicht! Er ist ein absoluter Familienhund, der es liebt bei seinem Menschen zu sein. Er verträgt sich problemlos mit Kindern und auch mit anderen Haustieren, wie zum Bsp. mit Katzen, wenn er als Welpe in das Haus kommt.
Zu meiner Person: ich züchte seit 1999 erfolgreich unter den Zwingernamen “aus Nippons Reich“. Inzwischen sind wir eine richtige Fangemeinschaft geworden, meine Welpenkäufer halten gute Kontakte zu mir. Das ich mit Rat und Tat meinen Welpenkäufern zur Seite stehe ist meiner Meinung nach selbstverständlich und müßte wohl jedem Züchter Vermächtnis sein.
Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick ! Die Faszination “Shiba” hat mich gepackt und wird mich nie mehr loslassen. Vielleicht sind Sie nach einem Besuch bei mir genauso süchtig! Besichtigung und Beratung bitte nach Vorabsprache, mein Rudel erwartet Sie !
Ihre Martina Bitterlich, Zuchtwart, Rassebetreuer, Schaurichter und 2. Vorsitzende des V.d.H. Horka e.V.
Weitere Infos unter: Shiba Inu
