Archiv für die Kategorie ‘Hunderassen’

Gos d´Atura Català

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Der Charakter und das Leben mit dem Gos d`Atura
(von Birgit Wälz)

Gos d´Atura Catalan

Der Gos d`Atura Catala (katalanisch) oder Perro de Pastor Catalan (spanisch) ist in Deutschland eine noch sehr seltene Rasse, die zur FCI Klasse 1, Gruppe 1, dem Schäferhund, also den Wach-, Schutz-, Hüte-, Treib- und Begleithunden gehört.

Auch in seiner Heimat, der nordspanischen Provinz Katalonien, ist er noch heute der rustikale Arbeitshund geblieben, der hier seit Jahrhunderten wachsam und mutig zur Beaufsichtigung der Herden eingesetzt wird. Im Gegensatz zu den reinen Hütern (Border Collie, Australian Shepherd), die auf Befehl des Schäfers an den Viehherden arbeiten, treibt und hütet der Gos d’Atura nur sehr selten. Der katalanische Schäferhund fühlt sich zur Herde (Familie) zugehörig, passt auf, begleitet und beschützt, auch ohne Anweisungen des Schäfers.  Aufgrund seiner Intelligenz und Fähigkeit eigene Entscheidung zu treffen, fordert der sensible Gos eine liebevolle, aber konsequente Erziehung. Eine sinnlose Unterordnung wird er ebenso wenig verstehen, wie eine Rangordnung ohne Hierarchie.

Lotta und BabysDa er nahe bei seinem Rudel leben möchte (im Haus bei der Familie) ist er ein toller Begleiter auf all Ihren Wegen und bei allen Unternehmungen, ein absolut treuer Freund, gelehrig und hoch intelligent. Er ist kein lästiger Hund, aber es gefällt ihm nicht, sich an den Rand gedrängt zu fühlen oder ausgegrenzt zu werden.  Er ist NICHT mit den Rassen zu vergleichen, die von und für Menschen auf „bequem“ gezüchtet wurden. Der Gos d’Atura ist keine künstlich entwickelte Rasse und ist ebenso wenig nach Modeerscheinungen und persönlichen Geschmacksrichtungen (ver-)züchtet worden. Er ist vielmehr einer Rasse zugehörig, die wir noch heute in natürlichem Zustand vorfinden.

Er verhält sich wie ein Rudeltier und möchte deshalb wie ein Hund behandelt und verstanden werden (nicht etwa wie ein pelziger Roboter oder ein vermenschlichtes Wesen). Als „Arbeitshund“ braucht er seinen Auslauf und seine „Aufgabe“, sei es im Hundesport, auf langen Spaziergängen, auf dem Bauernhof oder in der Familie. Der Gos hat eine fröhliche Natur, ist im Haus ausgeglichen aber wachsam, draußen temperamentvoll und eifrig.

Er „spricht“ noch die „natürliche Hundesprache“ was man an Beschwichtigungssignalen und dem ausgeprägten Rudelverhalten erkennen kann. Diese Sprache, hat man sie als Mensch einmal verstanden, wird einem verblüfft zeigen, wie gut man mit dem Gos „kommunizieren“ kann. Er liebt seine Familie und Freunde, ist aber reserviert, oft auch misstrauisch gegenüber Fremden.

Anfängern, die einfach nur einen netten (trotteligen) „Wuschel“ mögen, raten wir dringend von dieser Rasse ab. Sind Sie jedoch bereit, Verständnis und Achtung für einen Hund, Zeit, Liebe und vor allem eine konsequente Erziehung zu geben, werden Sie sehr glücklich mit ihm werden. Aber, sind SIE  nicht in der Lage ihm ein guter „Rudelführer“ zu sein, damit er sich beruhigt und sinnvoll „einfügen“ kann, wird er diese Aufgabe in der Familie gewissenhaft übernehmen. An Konsequenz fehlt es IHM  dabei nicht.

RitterschlagDie “Arbeit” mit dem Gos, sei es im Hundesport oder bei anderen Aktivitäten, sieht harmonisch und einfach aus. Das Geheimnis dabei ist die starke Bindung zwischen Mensch und Hund und die Liebe die ein Gos seinem Herrn entgegenbringt (sofern „Herr“ sich diese verdient hat). Lautes Geschrei, harte Trainingsmethoden oder gar Strafen sind dabei nicht nur zwecklos, sondern auch völlig unangebracht.  Er möchte als Partner und Begleiter angesehen werden, nicht etwa als Arbeitsgerät, das nur für seine Zwecke eben mal „herausgeholt“  wird.
Im Allgemeinen sind die Rüden (Gossos) etwas dominanter als die Hündinnen (Gossis). Fragt man aber jetzt z.B. die Züchter, die sich mit den “Weibern” auseinandersetzen, ist mindestens die Hälfte davon überzeugt, dass die “Zicken” nicht  viel einfacher sind als die “Machos”. Es kommt eigentlich nicht auf das Geschlecht an, sondern darauf  welche “Persönlichkeit” Ihr Hund hat (ob frech, sanftmütig, selbstsicher oder dominant)  und darauf, was Sie aus diesen Charaktereigenschaften machen (wollen).

Das Fell ist etwas pflegeaufwändiger und sollte einmal die Woche gründlich gebürstet werden. Dafür bleiben einem die einzelnen Minihaare überall in der Wohnung erspart, die Kurzhaarrassen mit sich bringen. Er hat auch keinen deutlichen Fellwechsel, wodurch man sich nicht mit Bergen von Wolle zweimal im Jahr beschäftigen muss. Bei den Gos d`Aturas gibt es verschiedenen Felltypen, manche benötigen die Bürste sogar nur alle 14 Tage.

Die Größe entspricht der eines mittelgroßen Hundes, die Widerristhöhe (Schulterhöhe) liegt bei Rüden von 47 cm bis 55 cm, bei Hündinnen  von 45 cm bis 53 cm.

Sie möchten mehr Information oder wissen wo und wann es Welpen gibt ?   www.gosdatura.eu

Der Weisse Schweizer Schäferhund

Donnerstag, 12. November 2009

Der Weisse Schweizer Schäferhund ist ein Hund mit viel Adel und Temperament, und einer sehr starken, eigenen Persönlichkeit. Er ist eine imposante Erscheinung. Es ist ein gut bemuskelter, kräftiger Hund. Hündin wiegen ausgewachsen ca. 35 kg, Rüden ca. 42 kg. Sie sind zwischen 55 und 66 cm groß. Der Weisse Schäferhund ist sehr aufmerksam und wachsam. Trotzdem ist er kein lärmender, bellender Draufgänger sondern eher der ruhige, coole Beschützer im Hintergrund. Er begleitet sein Herrchen oder Frauchen, wie ein Schatten, auf Schritt und Tritt. Er ist sehr Familien bezogen und keines Falls für eine reine Zwingerhaltung geeignet.

Weisser Schweizer Schäferhunde vom Kaisersbrunnen

Der Weiße Schäferhund ist sehr intelligent und lernt begierig, man darf ihn  aber nicht mit Härte und Gewalt ausbilden oder erziehen, sondern mit viel Liebe und Vertrauen, über den Spiel und Beutetrieb. Er braucht viel Bewegung und eine Aufgabe die seinen Neigungen entgegenkommt und er hat unsere Aufmerksamkeit verdient. Bei Unterforderung oder Vernachlässigung leidet der Hund unsäglich, aber er leidet still. Hier ist die Verantwortung des Besitzers gefragt.

Der Weisse Schaeferhund ist ein Hund der überall dabei sein möchte, kann aber bei entsprechender Erziehung und Geduld des Besitzers stundenweise auch mal alleine bleiben.

Er ist auch ein Hund der viel Vertrauen, Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit  gegenüber Menschen und Kindern besitzt. Hier kommt der Prägung und Sozialisierung beim Züchter ein enorm hoher Stellenwert zu.

Der Weiße Schaeferhund ist mit Artgenossen sozial sehr gut verträglich, wenn man ihn von klein auf mit Seinesgleichen zusammen führt. Man sollte mit dem Weisse Schäferhund schon als Welpe eine Welpengruppe zur Sozialisierung und später im Laufe des Heranwachsens, Erziehungskurse besuchen. Auch mit anderen Tierarten, wie Katzen, Meerschweinchen, Hasen oder Vögeln die im Hause mit ihm gehalten werden ist ein problemloser Umgang möglich. Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein ausdauernder Hund und kann auch mit dem Pferd gut laufen. Reitsport und Hundehaltung sind gut kombinierbar. Allerdings sollte der Hund, wenn er mit dem Pferd läuft, die Grundkommandos der Unterordnung sicher beherrschen und erwachsen sein.

Der Weisse Schweizer Schäferhund eignet sich generell für alle Sportarten, allerdings findet man schnell, die für den eigenen Hund, individuell passende Sportart, die ihm und dem Herrn Freude macht.

Nicht jeder Hund ist für jede Sportart geeignet, möglicherweise macht ihrem Hund gerade die Fährtenarbeit oder Suche den Spaß, der das Hunde/Herrchenverhältnis zur Teamarbeit macht. Durch die Ruhe und Ausgeglichenheit die dem Weisse Schweizer Schäferhund eigen ist, kann er hervorragend in der Therapie, als Besuchshund eingesetzt werden.  Der Weisse Schweizer Schäferhund hat eine sehr, sehr gute Nase, Der Jagtrieb ist beim Weißen Schäferhund somit durchaus gut ausgeprägt (beim einen mehr beim anderen weniger).

Mit entsprechender, konsequenter Erziehung ist dieser aber durchaus in den Griff zu bekommen, so dass Herr und Hund entspannt zusammen die Natur genießen können.

Die Fellpflege ist beim Weißen Schäferhund unterschiedlich, denn es gibt zwei Fellarten, einmal das Langstockhaar (langes Fell ) und das Stockhaar (kurzes Fell).

Naturgemäß ist das Langstockhaar etwas pflegeintensiver und  sollte mindestens 3x wöchentlich ausgebürstet und ausgekämmt werden um die Unterwolle zu entfernen und die Haut zu durchlüften, beim Stockhaar reicht in der Regel ein einmaliges wöchentliches Bürsten. Außer in der Haarungszeit da sollte man beiden Haararten schon täglich eine gründliche Fellpflege zukommen lassen. Erstaunlicherweise ist die weiße Fellfarbe sehr leicht sauber zu halten, selbst die gröbsten Schmutzanhaftungen fallen, sobald das Haar trocknet, vom Hund ab.

Der Weiße Schäferhund ist ein, schon vom Aussehen her, adeliger Hund, herrlich sind seine Bewegungen, ausdauernd ist sein Gangwerk. Zutiefst Friedvoll ist sein Wesen und er vertraut seinem Besitzer bedingungslos.

Er gilt als Familien und Begleithund und als solcher ist er auch innerhalb der Familie, den dort lebenden Kinder, auch Kleinstkindern ein treuer Gefährte, der sie nie in Gefahr bringen würde durch eigene Revieransprüche. Selbst grobe Fehler der Kinder ihm gegenüber, innerhalb seiner Familie, wird der Weiße Schäferhund tolerieren, und sich eher zurückziehen als sich zu wehren.

Jeder der einmal die Seele dieses Hundes erlebt hat wird sich ihr immer verbunden fühlen und nie mehr von dieser Rasse loskommen.

Deutscher Pinscher

Donnerstag, 05. November 2009

Deutscher PinscherDer Deutsche Pinscher ist ein temperamentvoller, selbstsicherer Hund, der sich gut als Familien oder Begleithund eignet. Er ist von stolzer Haltung, elegant und quadratisch gebaut, kräftig und gut bemuskelt, sowie glatthaarig und von mittlerer Größe.

Wissenswertes rund um den Deutschen Pinscher
Pinscher waren ursprünglich Rattenfänger und Beschützer von Pferdefuhrwerken. Der glatthaarige Pinscher wurde erst ab dem 20. Jahrhundert vom rauhaarigen Schnauzer unterschieden. Eigentlich wäre der Deutsche Pinscher heute ausgestorben, hätte ihn Werner Jung im Pinscher Schnauzer Klub nicht ab 1956 gefördert.

Der Deutsche Pinscher zählt heute immer noch zu den eher seltenen Hunderassen. Im Durchschnitt kamen in den Jahren 1998 bis 2003 ca. 160 – 220 Welpen pro Jahr auf die Welt. Im Jahr 2003 wurde er zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres gewählt, da der Deutsche Pinscher vom Aussterben bedroht war. Die Welpenzahlen (und Neuzüchter) stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an, so dass im Jahr 2007 beim VDH 470 Welpen gemeldet werden konnten und 2008 immerhin noch 438 Welpen.

Wesen
Die Wesenszüge des Deutschen Pinschers sind viel Temperament, Aufmerksamkeit, Ausbildungsfähigkeit, gutartiger Charakter mit viel Spiellust, Anhänglichkeit zum Herrn und unbestechliche Wachsamkeit, ohne ein Kläffer zu sein.

Dem Pinscher entgeht nichts, er meldet jedes ungewöhnliche Ereignis und geht diesem nach. Er ist selbstsicher und ausgeglichen, gepaart mit Klugheit und großer Ausdauer, was ihn zu einem angenehmen Familien- und Begleithund macht.

Deutscher Pinscher - www.haller-deutsche-pinscher.de/Durch seine Größe und sein glattes, pflegeleichtes Kurzhaar ist der Deutsche Pinscher in der Wohnung sehr gut zu halten und im Freien ein robuster “Allwetterkerl”. Bei ent-sprechender Kälte sollte allerdings aufgrund der fehlenden Unterwolle auch auf ent-sprechende Bewegung geachtet werden. Gerade der Betätigungsdrang des Deutschen Pinschers verführt jeden Besitzer, sich immer wieder mit dem Hund zu beschäftigen, ob zum Spazierengehen, Spielen oder zum Sport.
 
Und gerade seine Vielseitigkeit machen den agilen Hund zu einem idealen Partner für alle Freizeitsportarten, als Reitbegleithund genauso wie für den Turnierhundesport und Agility.

Die Jagdlust ist individuell mehr oder weniger stark ausgeprägt, ebenso die Neigung zum eigenständigen Erkunden der Gemarkung. Das sollten vor allem “Hundeneulinge” beachten.

Bitte beachten Sie, dass der Deutsche Pinscher als Zwingerhund ungeeignet ist, da er die Nähe zu seinen Menschen braucht. Nichts ist für ihn schöner, als wenn das “ganze Rudel” gemeinsam etwas unternimmt. Gleichzeitig ist er von seiner Herkunft ein eigenständiger Hund, der im übertragenen Sinne seinen Freiraum braucht. Hunde – so auch der Deutsche Pinscher – leben in einer klar definierten Hierarchie. Daher ist eine liebevolle, aber konsequente Erziehung, die bereits im Welpenalter beginnt, erforderlich.

Und wenn der Mensch den Deutschen Pinscher gerade weil er so eigenständig, intelligent und sensibel ist, der “mitdenkt und hinterfragt” liebt, im Haus seine Anhänglichkeit schätzt und außer Haus ein aktives Zusammensein mit und in seinem Rudel (Familie) gönnt, dann steht einer wunderbaren, kaum zu beschreibenden Freundschaft auf Hunde-Lebenszeit nichts mehr im Wege.

Zusammenfassung
Deutscher Pinscher (Mittelschlagpinscher / glatthaariger Pinscher) für Sie zusammengefasst:

Widerristhöhe: 45 – 50 cm
Gewicht: 14 – 20 kg
Alter: ca. 13 – 15 Jahre
Ursprungsland: Deutschland (süddeutscher Raum)
Fell: Kurzhaar in den Farben schwarz-rot und rot
heute: Familien- und Begleithund
früher: Nagetierjäger, Wachhund

In dieser Größe findet der Deutsche Pinscher noch immer Platz zwischen Kindern und Urlaubsgepäck. Denn gerade wenn die Familie außer Haus geht möchte der Deutsche Pinscher nicht zurückgelassen werden und dankt es seinen Familienmitgliedern durch Treue und Anhänglichkeit.

Die Rasse wird im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) vertreten durch den Pinscher-Schnauzer Klub 1895 e. V. (PSK). Den ausführlichen Rassestandard finden Sie bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) – Gruppe 2, Sektion 1,
Standard Nr. 184.

Bearded Collies

Dienstag, 20. Oktober 2009

Herkunft & Verwendung
Ursprungsland: Großbritannien

Bearded Collies of Ram and TaurusIm östlichen, nord- und südwestlichen Europa findet man zottelhaarige Hütehunde, deren Verbreitung sicher in Abhängigkeit mit Schafen zu sehen ist.

In wenig fruchtbaren Heide- und Steppengebieten und den kargen Mittelgebirgen, gedeihen nur noch die genügsamen Schafe. Mit ihnen leben die Hütehunde, die sich ihre Augen und Ohren durch das harsche, zottelige Fell gegen Hitze, Kälte, hartfaserige Kargpflanzen und wehendem Sand schützen.

Der Mensch alleine kann die Herden von Schafen nicht alleine kontrollieren und so kann man davon ausgehen, dass man  Hüte- und Treibhunde schon seit dem Zeitpunkt vorfindet, wo Menschen angefangen haben Schafe zu züchten.

Der Bearded Collie ist eine uralte Rasse. Die Besitzer der Hütehunde, die Schäfer, gehörten nicht den wohlhabenden und gebildeten Schichten der Gesellschaft an. Deshalb findet man kaum Abstammungsnachweise oder Bilder von ihnen und über die Zeit vor der Rasseanerkennung ist wenig zu erfahren.

In der englischen Hundeliteratur des 19. Jahrhunderts findet man Hinweise auch auf aktive Zuchten der Rasse. In den 30iger Jahren musste eine Züchterin  ihre Hündinnen mit Bobtailrüden kreuzen, da kaum typische, reinrassige Bearded Collierüden zu finden waren. Auch diese Hunde verschwanden in der Versenkung und tauchten nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr auf; die Spuren der Bearded Collis verloren sich, denn kaum jemand interessierte sich für die struppigen Hunde, die harte Arbeit leisteten und nur vereinzelt in den Einsamkeiten zu finden waren.

Die Wiederentdeckung des Bearded Collies ist nur dem puren Zufall zu verdanken.

Bearded Collies of Ram and TaurusDer bestellte  Sheltie für eine  Mrs. Willison, entpuppte sich  1944 als ein ein braun-weißer Welpe, der für einen Mischlingshündin  gehalten wurde. Diese wickelte schnell die Familie mit ihrer Verbundenheit und Clownerie um die Pfoten und…… durfte bleiben. 4 Monate später wurde sie von einem  alten Schäfer als Bearded Collie erkannt. Mrs. Willison gelang es später und unter viel Mühen die Namen der Eltern von Jeannie ausfindig zu machen. So konnte  die Hündin vier Jahre später im Kennel Club eingetragen werden. Sie wurde unter dem Namen „Jeannie of Bothkennar“ bekannt und berühmt.

Bei einem Spaziergang am Strand traf Mrs. Willison auf einen gestanden Rüden, der zu verkaufen war, er hieß später……. „Bailie of Bothkennar“.

Ihre  Zielstrebigkeit befähigte Mrs. Willison dazu, alles in Bewegung zu setzen, um dieser Rasse wieder zu neuem Leben zu verhelfen. Ihr Mann, der eine Firma für Hundebedarf  besaß, benutzte die Beardies als Testobjekte für Futter und Pflegemittel. Dadurch erschlossen sich Mrs. Willison  auch Möglichkeiten der Verbreitung und Bekanntmachung der Rasse Bearded Collie.

Vielen Rückschlägen zum Trotz hat es  Mrs. Willison geschafft,  eine Zuchtbasis aufzubauen. Gesundheitlich angeschlagen  musste sie die Zucht 1964 aufgeben. Bis dahin aber hatte sie viele Züchter von dieser Rasse begeistert und ihrer Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass es heute noch diese wundervolle Rasse Bearded Collie gibt.

Bis 1972 durften Hunde in die Zucht gelangen, die zwar von Schäfern gezüchtet wurden, aber keine Ahnentafeln besaßen. So konnte eine enge Zucht vermieden und die Rasse gesund  erhalten werden.

Bearded Collies of Ram and TaurusEin abenteuerlicher Weg, der den Bearded Collie bis zu einem anerkannten Rassehund führte, der im Bearded Collie Club Deutschland  gezüchtet wird..

Sprühendes Temperament und hohe Intelligenz zeichnet diese Rasse aus. Heute ist der Bearded Collie ein liebenswerter Familienhund, der bei Spaziergängen immer bemüht ist seine „Herde“ zu hüten.

Zur Person der Autorin:
Familienmanagerin,  Aufzucht drei eigener zweibeiniger Welpen, bis zu schwerer Krankheit praktizierende Verhaltenstechnikerin (Hund –Mensch) jetzt Webdesignerin  züchtet Sylvia Kaminski seit  21 Jahre die Bearded Collies of Ram and Taurus. Vereinszugehörigkeit ist der Bearded Collie Club Deutschland VDH/FCI, in dem sie nicht nur Zuchtwart, sondern auch 1. Vorsitzende ist.

Sylvia Kaminski
Postfach 1223
49736 Legden

Tel.:  02566 3621
Mail: bearded-collies@ramandtaurus.de

Internet:

http://www.bearded-collies-omma.de

http://www.ramandtaurus.de und

http://www.bearded-collies-of-ram-and-taurus.de/

http://www.bearded-webdesign.de

Prager Rattler Zucht

Freitag, 16. Oktober 2009

Ellinek 002Die alte böhmische Rasse Pražský Krysarik stellt sich vor.

Der Prager Rattler ist eine sehr alte Hunderasse aus der Tschechischen Republik, dem damaligen Königreich Böhmen, er gilt als tschechische Nationalrasse.

Diese wunderbare, fast in Vergessenheit geratene Rasse wurde wiederbelebt zu unserer aller Freude. Wer das Besondere und absolut exquisite sucht ist mit diesem kleinen süßen Hund sehr gut bedient.

Der Prager Rattler ist ein lebhafter, sehr kleiner und trotzdem robuster Kurzhaarhund, intelligent, sauber und total anhänglich.

Der kleine Prager Rattler erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Richtige korrekte und überlegte Prager Rattler Zucht ist von größter Wichtigkeit.

Wir sind stolz darauf einen Bestand zu haben von Tieren, die alle komplette Tschechische CMKU Ahnentafeln haben worin die Ahnenreihe bis zu den Ururgroßeltern dokumentiert ist. Da man davon ausgehen kann das jede dieser Verpaarungen unter der strengen tschechischen Kontrolle mit genauesten Untersuchungen der Elterntiere jeder Generation durchgeführt wurde, das auch gesunde und gut kontrollierte Tiere auf diesen Ahnentafeln stehen und mit ihnen korrekt gezüchtet wurde.

Deshalb können wir mit ruhigem Gewissen sagen, wir züchten wirklich echte Prager Rattler.

Unsere Welpen können eine lange Ahnenreihe vorweisen. Für uns ist dies sehr wichtig, es ist die Garantie dafür, diese Rasse mit aller Konsequenz wieder zu festigen, um eine gesunde und gute Nachzucht für wirklich ernsthafte Interessenten und Liebhaber dieser bezaubernden kleinen Prager Rattler zu züchten.

Prager Rattler Zucht vom Turmalin, Hannelore Kroneberger

http://www.kleinhunde-thueringen.de

Shiba Inu – Rassehunde – Hunde & Welpen

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Shiba InuSeit genau 10 Jahren widme ich mich der Zucht dieser tollen Naturburschen. Diese herrliche Rasse gibt es schon seit 6000 .v. Chr. und übersetzt bedeutet dieser Name einfach “Kleiner Hund ” .Er ist ein japanischer Urhund mit markanten Gesichtsausdruck. Früher wurden sie ursprünglich und vorwiegend zur Jagd auf Kleinwild, aber auch zum stellen von Bären und Wildschweinen eingesetzt. Das zeigt heute noch wieviel Mut und welches Kämpferherz in diesen unverfälschten Hund schlägt.

Wenn er etwas will,versucht er es unbedingt durchzusetzen und vergisst dabei seine geringe Körpergröße und meint er sei ein Akita Inu (seine großen Verwandten ).

Seine Schulterhöhe beträgt cm bei Hündinnen und 40 cm bei Rüden.Dabei wird eine Abweichung von +/- 1.5 cm toleriert. Übrigens kam der erste Shiba Inu erst 1985 aus Schweden nach Deutschland.

Das derzeitige Kaiserehepaar in Japan hält sich selbst zwei Shibas.1937 wurde der Shiba Inu zum Nationalgut Japans erklärt.

Seine Farbensind rot, rot-sesam, sesam, schwarz-sesam und black and tan. Es gibt auch weiße und cremfarbenen Shiba Inus, anfangs hier in Deutschland verpönt, finden sie aber als sogenannte “Glücksbringer ” immer mehr Liebhaber. Definition der Farbe sesam: gleichmäßige Mischung von weißen und schwarzen Haaren, schwarz-sesam: mehr schwarze als rote Haare, rot-sesam: Grundfarbe rot, Mischung mit schwarzen Haaren, Alle Farben müssen “Urajiro” aufweisen (bedeudet weißliches Haar am Fang und an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an den Innenseiten der Gliedmaßen)

Der Zauber der vom Shiba Inu ausgeht kann man kaum mit Worten beschreiben. Er ist bemerkenswert japanisch vollkommen, genauso wie ein bis zur Vollkommenheit geformter Bonsai-Baum. Kurzum ein japanisches Meisterwerk.

Drei Dinge sind in Ihm vereint “Kann-i” bedeutet (“beseelter Mut” oder “geistiger Scharfsinn”), “Ryosei” (heißt gutes, treues Wesen ), “Soboku” (Bescheidenheit, Freundlichkeit und rasseeigne Würde).  Der Shiba Inu ist eine gesunde und robuste Rasse und stellt wenig Anforderung an seine Ernährung.

Er ist ein Urhund der überleben konnte, ohne großartig vom Menschen verändert zu werden. Alle Shiba Inus entstammen ursprünglich aus den gebirgigen Landstrichen Japans, in denen sie den kältesten Wintern mühelos die Stirn bieten. Im Freiland gehalten entwickeln sie ein besonders prächtiges Fell mit schier undurchdringlicher Unterwolle.

Ser Shiba Inu hat keinen Eigengeruch und putzt sich sich selbst wie eine Katze, genauso schnell wird er stubenrein und passt wunderbar in jede Wohnung ,wenn er ordentlich ausgeführt wird. Seine Anpassungsfähigkeit ist fast schon berüchtigt. Ein Beispiel… ein älteres Ehepaar läuft gemütlich durch die Stadt, diszipliniert und genau so gemütlich läuft ein kleiner Hund neben ihnen… ein Jogger dreht Wahnsinnsrunden, eisern und mit Begeisterung läuft ein kleiner Hund neben ihm ein kleiner Hund… Beide so verschieden und alles ein SHIBA INU.

In seiner Erziehung ist er ein überaus sensibler Hund,Konsequenz ist das A und O !!! Man sagt: was ein Shiba nicht liebt akzeptiert er nicht! Er ist ein absoluter Familienhund, der es liebt bei seinem Menschen zu sein. Er verträgt sich problemlos mit Kindern und auch mit anderen Haustieren, wie zum Bsp. mit Katzen, wenn er als Welpe in das Haus kommt.

Zu meiner Person: ich züchte seit 1999 erfolgreich unter den Zwingernamen “aus Nippons Reich“. Inzwischen sind wir eine richtige Fangemeinschaft geworden, meine Welpenkäufer halten gute Kontakte zu mir. Das ich mit Rat und Tat meinen Welpenkäufern zur Seite stehe ist meiner Meinung nach selbstverständlich und müßte wohl jedem Züchter Vermächtnis sein.

Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick ! Die Faszination “Shiba” hat mich gepackt und wird mich nie mehr loslassen. Vielleicht sind Sie nach einem Besuch bei mir genauso süchtig! Besichtigung und Beratung bitte nach Vorabsprache, mein Rudel erwartet Sie !

Ihre Martina Bitterlich, Zuchtwart, Rassebetreuer, Schaurichter  und 2. Vorsitzende des V.d.H. Horka e.V.

Weitere Infos unter: Shiba Inu

Shelties sind aufgrund ihres Wesens ideale Familienhunde.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Sheltie Welpe Shelties Züchter Zucht Sheltiezüchter SheltiezuchtDie geistigen Reaktionen des Shelties sind ebenso schnell wie seine Körpebewegungen. Diese Rasse ist außerordentlich unterordnungsfreudig, immer bestrebt, ihrem Besitzer zu gefallen. Ein Sheltie ist frei von jedem Wunsch, seinen Besitzer herauszufordern oder ihm gar zu trotzen.

Er gehorcht gerne. Typisch für den Sheltie ist seine Zurückhaltung gegenüber Fremden, seine treue Ergebenheit und Zuverlässigkeit zu seinem Herrn und sein immer noch stark ausgeprägter Hütetrieb. Shelties sind keine Raufer und wildern nicht.

Sie brauchen nicht mehr Pflege als jeder andere langhaarige Hund, und sie sind auch gut in der Stadt zu halten. Schnelle Reaktionen und sein Schutztrieb machen den Sheltie zu einem recht guten Beschützer des Hauses.

Da wir feststellen konnten, dass unsere Shelties nicht nur schön aussehen, sondern sich auch durch ihrem Charakter als ganz besonders liebenswerte Hunde zeigen, haben wir den Wunsch, diese positiven Eigenschaften auf alle Fälle zu erhalten. Daher haben wir uns entschlossen, unseren Shelties zu ermöglichen, ihre Wärme und Zuneigung auch den eigenen Welpen zu geben und diese so zu idealen Familienhunden werden zu lassen. Durch das Züchten dieser Hunde helfen wir mit, die positiven Rassemerkmale (äußeres Erscheinungsbildes, Wesen, Leistungseigenschaften) zu erhalten bzw. zu fördern.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es natürlich notwendig, dass wir entsprechende Informationen und Schulungen erhalten. Daher sind wir Mitglied im Club für Britische Hütehunde, der selbst-verständlich dem F.C.I. (Féderation Cynologique Internationale) und dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) angeschlossen ist. Unsere Hündinnen haben nach einigen Prüfungen die Zuchtzulassung erhalten, so dass sichergestellt ist, dass auch ihre Welpen alle Voraussetzungen haben, sich zu reinrassigen Shelties mit allen rassetypischen Merkmalen zu entwickeln. Für jeden Welpen werden die entsprechenden VDH-Papiere angefertigt.

Weitere Infos unter: Shelties vom Aggergrund