Urlaub mit Hund – Im Ausland vor Mücken schützen

Der Sommer geht und mit ihm auch die Stechmücken. Sie trüben oft die Freude an langen, lauen Sommerabenden. Während die gemeine Stechmücke hierzulande allenfalls lästige, aber harmlose Stiche hinterlässt, sieht es im Ausland oft ganz anders aus: Dort sind die Blutsauger für Mensch und Tier sogar gefährlich. Insbesondere im Mittelmeerraum sowie in einigen Ländern Osteuropas kann ein Moskitostich für Hunde böse enden. Denn hier können zwei verschiedene Mückenarten gefährliche Krankheiten übertragen.

Das sind zum einen die landläufig bekannten Moskitos, zum anderen sind es Sand- oder Schmetterlingsmücken. Beide sind deshalb bedeutend, nicht nur weil sie Lästlinge sind, sondern weil sie gefährliche Krankheiten auf Hunde übertragen können. Das ist für den Fall der Moskitos der Herzwurm, auch verschiedene Hautwürmer können übertragen werden. Von den Sandmücken wird der Erreger der Leishmaniose übertragen.
Unbehandelt endet ein Herzwurmbefall tödlich und die schwere Infektionskrankheit Leishmaniose greift beim Hund vor allem Lymphknoten, Knochenmark, Leber und Nieren an.

Deshalb sollten Hundehalter ihre Lieblinge im Ausland unbedingt vor Mücken schützen. Hier eignen sich insbesondere Spot-On-Präparate, die entweder vom Tierarzt oder auch vom Halter selbst verabreicht werden können. Wichtig ist, sich rechtzeitig vor dem Urlaub über mögliche Gefahren zu informieren. Tierärzte raten Hundehaltern deshalb dringend, sich detaillierte Informationen zu Reiseerkrankungen in den Urlaubsländern zum Beispiel zu verschaffen, entweder im Internet oder natürlich durch die Aufklärung bei einem Tierarztbesuch.
Gut informiert und richtig geschützt – damit sowohl Mensch als auch Tier aus dem Urlaub nur schöne Erinnerungen mit nach Hause bringen und diese Plagegeister nur lästig, nicht aber zur Gefahr werden.

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