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Viele geben ihren Hund zu Verwandten oder guten Freunden, wenn eine große Urlaubsreise bevorsteht. Zudem gibt es heute zahlreiche professionelle Anbieter - so genannte Hundehotels - und -pensionen -, in denen der Vierbeiner während der Abwesenheit seiner Besitzer verhätschelt und verwöhnt wird. Und in der Tat scheinen manche Hunde die entspannten Tage mit Artgenossen durchaus zu genießen.
Am besten, man informiert sich bereits im Vorfeld, da natürlich nicht jeder Anbieter die gleichen Leistungen und Referenzen aufweist. Zudem sollte "Bello" schon mal probeweise - ein paar Stunden oder einen Tag -, in seiner zukünftigen Ferienresidenz einchecken, damit man als Halter sieht, wie das Tier mit der Trennung und ungewohnten Umgebung klar kommt ...
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Viel erfreulicher ist es ohnehin für beide Seiten, wenn der vierbeinige Partner die schönste Zeit des Jahres mit uns gemeinsam verbringt: Hier sind es vor allem Reisen zur See, in die Berge oder in waldreiche Regionen, die sich anbieten, während ein reiner Städte-Tripp für Hund wie Halter leicht zur Qual wird!
Zum Glück ist die Auswahl passender Reiseziele heute denkbar einfach. Internet-Portale wie hundeurlaub.de oder hund-auf-reisen.de bieten eine Fülle von Unterkünften im In- und Ausland. Dabei ist es natürlich so, dass das hundefreundliche Holland bei vielen Familien nach wie vor ganz hoch im Kurs steht.
Doch auch Reisen nach Großbritannien oder Schweden erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Freilich muss nach Auskunft des "Bundesverbandes praktizierender Tierärzte" gerade eine solche Urlaubsreise rechtzeitig geplant werden: "Denn vor der Einreise nach Irland, Malta, Schweden und in das Vereinigte Königreich müssen Hunde - aber auch mitreisende Katzen -, noch immer auf die Wirksamkeit der Tollwutimpfung hin getestet sein. Und bis man dieses Testergebnis in Händen hält, können mehrere Monate vergehen!"
Zudem schreiben einige Länder eine Behandlung gegen Bandwürmer und/oder Zecken vor. In anderen gilt Leinenzwang oder muss ein Maulkorb zumindest mitgeführt und auf Wunsch auch vorgezeigt werden. Pflicht ist natürlich ein gültiger EU-Heimtierpass. Am besten, man informiert sich ausführlich bei seinem Tierarzt, damit die Ein- wie auch Rückreise problemlos vonstatten geht.
Machbar, wenn auch weniger zu empfehlen, ist eine Reise per Bahn. Kleintiere, auch Hunde und Katzen, die in eine wasserdichte Transporttasche oder -box passen, sind in der Regel kostenfrei. Hunde an der Leine zahlen einen Kindertarif. Doch: Fühlt sich ein Mitreisender gestört, muss man ggf. das Abteil wechseln. Auch sind einige (wehrhafte) Rassen zumindest unerwünscht und muss ein Maulkorb mitgeführt werden.
Hier ist man insgesamt, wie so oft, auf das Entgegenkommen des unmittelbaren Umfeldes - der Mitreisenden wie auch des Schaffners -, angewiesen. Probleme, die man im eigenen Wagen nicht hat. Das "Autofahren" ist daher sicherlich die stressfreiste Form des Reisens - jedenfalls, wenn der Hund bereits als Welpe rechtzeitig daran gewöhnt wurde!
Am besten wäre natürlich ein Kombi mit Ladefläche, die durch ein spezielles Hunde-Gitter oder -Netz von den übrigen Reisenden abgetrennt wird. Auch Hundetransportboxen erhöhen die Sicherheit. In einigen Ländern ist es übrigens verboten, Hunde ungesichert zu transportieren.
Vor allem für den Sommerurlaub wäre es natürlich gut, wenn das Auto eine Klimaanlage bereit hält. Dennoch sollte man regelmäßig rasten und Zeit für kleinere Spaziergänge einplanen ...
Natürlich wird man auch an schattigen Stellplätzen den Hund nie lange allein lassen und stets - via geöffnetes Fenster -, auf eine ausreichende Frischluftzufuhr achten. Doch Vorsicht: Zugluft (Stichwort: Cabrio) schadet den Hundeaugen. Daher werden wir nie dulden, dass das Tier seinen Kopf durch die geöffnete Scheibe nach draußen reckt.
Schließlich wollen wir doch gesund und unfallfrei am Urlaubsort ankommen!
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